Der liebe Stress - ohne geht's nicht!

Im Laufe der letzten Monate habe ich mir öfters Gedanken zum Thema Stress gemacht. Zum einen habe ich selbst so einige Höhen und Tiefen durchgemacht, zum anderen komme ich durch meinen Beruf immer wieder mit unterschiedlichen Formen und Auswirkungen des Stresses in Kontakt.

Wir sind eine Stress-Gemeinschaft, wir üben (meistens freiwillig) ständig Stress auf unseren Körper aus.

Definition von Stress (Dr. Hans Selye): „die unspezifische Antwort des Körpers auf eine Anforderung“. Hier gibt es positiven Stress (Eustress) und negativen Stress (Distress).

Grundsätzlich sehe ich Stress als positiv, nur durch Stress und Druck sind wir zu Höchstleistungen fähig. Haben wir allerdings negativen Stress leidet unsere Gesundheit beträchtlich darunter. Positiver Stress und negativer Stress liegen oft sehr nahe beieinander und der Umgang erweist sich als Gratwanderung.

Sowohl beruflich als auch in unserer Freizeit stehen wir unter Stress. Haben wir wider Erwarten jedoch einmal keinen Druck oder Stress, dann suchen wir sofort eine Möglichkeit diesen Umstand zu ändern. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen und dem Nervenkitzel – die einen wollen die Karriereleiter erklimmen, die anderen wollen sportliche Höchstleistungen erzielen.

Einer der größten Stressoren ist mittlerweile das Handy. Fortwährende Erreichbarkeit, soziale Netzwerke, Email oder nur mal schnell was googeln, ohne Handy geht es gar nicht mehr. Ständiger Stress!

Kürzlich habe ich von einer Studie gelesen, wir berühren im Alltag öfters das Handy als einen geliebten Menschen – das sollte uns zum Denken geben.

Die Symptome für chronischen Stress sind ganz unterschiedlich, jeder Mensch hat unterschiedliche Schwachstellen an denen sich die Belastung besonders bemerkbar machen kann. Beim einen schlägt Stress auf den Magen, den Rücken oder den Herz-Kreislauf, beim anderen auf die Psyche.

Ich finde, sehr oft ist uns gar nicht bewusst wie groß der Stress ist, den wir auf unseren Körper ausüben. Wird es uns bewusst ist es meist zu spät und wir müssen auf Krankheiten reagieren.

Ob Stress gesundheitsschädlich ist hängt zum größten Teil von unserer Betrachtungsweise ab. Sehe ich Stress positiv ist die Wahrscheinlichkeit recht gering dadurch krank zu werden. Negativer Stress macht mich auf Dauer allerdings garantiert krank.

Es gibt unterschiedliche Wege um Stress abzubauen, hier sollte jeder ein bisschen auf den Körper hören und dadurch seinen Weg finden. Ich für meinen Teil habe die Lösung in aktiv sein, Bewegung und positiven Denken gefunden.

Dies sind nur einige Ansätze von meiner Seite, ich finde das Thema ganz interessant. Macht euch eure eigenen Gedanken dazu und versucht euch bewusst zu werden, wie euer Körper auf Stress reagiert und was gut für euch ist.

AGIEREN statt REAGIEREN!

Daniel Fritz - Athletiktraining